S/Y "Sarah W. Vorwerk"

EINE SEGELREISE ANS ENDE DER WELT

Entdecke mit uns die Antarktis, Sued Georgien, Falkland Inseln, Kap Hoorn, Feuerland & mehr!  "Sarah W. Vorwerk" bietet Abenteuer, Segeln "am Ende der Welt" ,Gletscher, Fjorde, Wasserfaelle & Tierwelt.

Die Falkland Inseln sind eine hügelige Inselgruppe im Südatlantik, wenige hundert Meilen von Kap Hoorn und ca. 1000 Seemeilen von der Antarktis entfernt. Die Küste ist stark zerklüftet, es gibt endlose Fjorde und Buchten, die weit in das Innere des Landes hereinragen. In den zahllosen Binnenseen werden Forellen gefangen. Obwohl die Falklands aus insgesamt 780 Inseln bestehen, kann man das Gebiet in die Hauptinseln West- und Ostfalklands aufteilen. Die Westinsel ist sehr viel hügeliger und abwechslungsreicher als die Ostinsel. Die höchste Erhebung erreicht gerade 700 Meter. Obwohl es auf den Falklands keine Wälder gibt, beherbergt es doch 185 Vogelarten und zählt damit zu einem der interessantesten ornithologischen Gebiete der Welt. Allein 5 Pinguinarten (darunter der schönste der Pinguine, der Königspinguin) brüten auf den Falklands. Ebenso verschiedene Albatros-Arten (darunter der Wanderalbatros) und Kormorane. Die See ist ebenfalls artenreich: See-Elefanten und Seelöwen sowie Delphine und (mit etwas Glück) auch Wale werden wir vom Schiff aus sehen können.
Über Port Stanley (1000 Einwohner) hängt der Geruch von brennendem Torf. Typisch englische Reihenhäuser wechseln sich ab mit sorgsam gepflegten kleinen Villen und einfachen, verkommenen Häusern aus Wellblech. Man bekommt ein Gefühl dafür, wie abgelegen und einsam, aber auch zugleich typisch englisch die Falklands sind. Man meint, es werde gerade ein Werbespot für ‘Landrover’ gedreht, denn 80 % der Wagen sind Landrover. Keiner läuft hier zu Fuß oder hat ein Fahrrad. An vielen Stellen wird man an den Falkland-Krieg erinnert, sei es durch die abgezäunten Minenfelder rund um Port Stanley oder die verschiedenen Denkmäler. Auch ist der Krieg noch immer Tagesgespräch. Argentinier dürfen nach wie vor die Inseln nicht besuchen. Die Falkländer sind eine geschlossene Gemeinschaft von Farmern, da gibt es wenig Migration. Jeder hört sich abends um 19.30 h die Radio-Mitteilungen an: Der Flugplan wird mitgeteilt und es folgt eine Auflistung, welche Passagiere wohin fliegen. So ist jeder informiert. Es folgt der Wetterbericht mit der Berechnung des ‘windchill-factors’ und des ‘danger-levels’. Eine wichtige Information vor allem für die Schaffarmer. Selbstversorger sind die Falklands nur in punkto Schaffleisch. Ansonsten versorgt man sich lieber per Flugzeug oder Schiff von England oder Chile ( Punta Arenas). So ist verständlich, daß es kaum Gemüse gibt und falkländische Eier dreimal so teuer sind wie die englischen.


Programm Falklands


zurueck